Was ist integrative Lerntherapie?
Lerntherapie ist eine gezielte, individuelle Förderung für Kinder mit Schwierigkeiten beim Lesen, Schreiben oder Rechnen. Dabei geht es nicht nur um fachliche Unterstützung – sondern auch um emotionale Stärkung, um Selbstvertrauen und Motivation.
Der Begriff „Therapie“ wirkt zunächst vielleicht abschreckend – doch hier geht es nicht um Krankheit. Jedes Kind ist gut so, wie es ist. Lerntherapie bedeutet: gemeinsam Wege finden, um besser lernen zu können – ohne Druck, ohne Angst.
Zwei Seiten der Lerntherapie
- Lesen, Schreiben und Rechnen gezielt und spielerisch üben
- Inhalte kleinschrittig und individuell aufbereiten
- Tempo und Lernmethoden an das Kind anpassen
- Freude am Lernen wecken – mit Bewegung, Spielen, Erfolgserlebnissen
- Aufbau von Selbstvertrauen und Lernfreude
- Umgang mit Misserfolgen reflektieren und verändern
- Blockaden lösen – durch einfühlsame Gespräche und Motivation
- Ermutigung, Wertschätzung und echte Beziehung
In meiner Praxis kommen bewährte, systematische Lernprogramme zum Einsatz, die sich in der integrativen Lerntherapie vielfach bewährt haben. Ziel ist es, dass das Kind nicht nur übt – sondern versteht, behält und anwenden kann. Wirkung entsteht durch Klarheit, Struktur und positive Erfahrung.
Zusammenarbeit mit Eltern und Schule
Lerntherapie wirkt am besten, wenn sie im Austausch mit dem Umfeld des Kindes stattfindet. Deshalb ist die Zusammenarbeit mit den Eltern für mich ein zentraler Baustein – durch regelmäßige Gespräche, Beratung und Rückmeldung.
Auch der Kontakt zur Schule kann hilfreich sein: Viele Lehrkräfte sind offen für Informationen und dankbar für Impulse, wie sie betroffene Kinder besser unterstützen können – etwa durch Nachteilsausgleiche oder angepasste Materialien.
Was Ihr Kind bei mir erwartet
- Eine vertrauensvolle Beziehung
- Raum für Gefühle und Gedanken
- Individuelle Lernziele und Tempo
- Freude am Tun und am eigenen Fortschritt
- Eine Atmosphäre, in der Lernen wieder leicht(er) wird